Satzung des Vereins „rough-riders

 

 

 

§ 1 Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen „rough-riders“
  2. Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Namenszusatz „eingetragener Verein“ in der abgekürzten Form „e.V.“.
  3. Der Verein hat seinen Sitz in „Elz“.
  4. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Der Vereins vertritt die Interessen der Mitglieder in den Bereichen des Rad- und Motorradsports. Er ist eine Interessensgemeinschaft, die in erster Linie selbstlos tätig ist und keine eigenwirtschaftlichen Zwecke verfolgt. Mittel des Vereins dürfen nur für den satzungsgemäßen Zweck verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
  2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordung.

 

§ 3 Vereinstätigkeit

 

Der Verein erfüllt seine Aufgaben durch den Austausch von Erfahrungen, das Bieten einer Diskussionsplattform, das Veranstalten monatlicher Treffen, das Anbieten von Veranstaltungen, die Durchführung von Ausfahrten, der Besuch von Veranstaltungen und die Imagepflege in den Bereichen des Rad- und Motorradsports. Die breitensportlich orientierten Aktivitäten finden ausschliesslich ohne Leistungssportcharakter statt.

 

§ 4 Eintragung in das Vereinsregister

 

            Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

 

§ 5 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede voll geschäftsfähige natürliche Person werden.
  2. Die Mitgliedschaft entsteht durch Beitritt zum Verein.
  3. Eintreten kann jede Person die das 18. Lebensjahr vollendet hat.
  4. Sie ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen.
  5. Durch die Unterschrift unter dem Aufnahmeantrag wird die Satzung als verbindlich anerkannt.
  6. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Beitritt wird mit der schriftlichen Aufnahmeerklärung durch den Vorstand wirksam.
  7. Die Ablehnung der Aufnahme durch den Vorstand ist nicht anfechtbar. Ein Rechtsanspruch auf Mitgliedschaft besteht nicht.
  8. Mitglieder, die sich besonders um den Verein verdient gemacht haben, können durch Beschluß der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
  9. Nach 10-jähriger Mitgliedschaft wird die silberne Vereinsnadel verliehen. Nach weiteren 10 Jahren die goldene Vereinsnadel.

 

§ 6 Ende der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet
    1. mit dem Tod des Mitgliedes,
    2. durch Austritt,
    3. durch Ausschluß oder
    4. durch Streichung aus der Mitgliederliste.
  2. Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier Wochen nur zum Schluß eines Kalenderhalbjahres möglich. Der Austritt ist gegenüber dem Vorstand schriftlich zu erklären. Zur Einhaltung der Kündigungsfrist ist der rechtzeitige Zugang der Austrittserklärung des Vorstandes erforderlich.
  3. Der Ausschluß aus dem Verein ist nur aus wichtigem Grund, wegen groben Verstoßes gegen die Satzung oder aber auch bei Verstößen die das Ansehen des Vereins schädigen zulässig. Über den Ausschluß eines Mitgliedes beschließt der Vorstand mit einer ¾ Mehrheit der Vorstandsmitglieder.
  4. Ein Mitglied kann aus der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn sich das Mitglied mit der Zahlung des Beitrages in Verzug befindet (Vereinfachter Ausschluß). In diesem Fall erfolgt der Ausschluß,

·        wenn der Beitragsrückstand die Höhe von drei Beiträgen übersteigt

·        das Mitglied mit diesen Beiträgen mehr als drei Monaten im Verzug ist und

·        auch nach schriftlicher Mahnung den Betrag nicht innerhalb von 8 Wochen nach Absendung der Mahnung voll entrichtet hat.

In der Mahnung soll auf eine beabsichtigte Streichung hingewiesen werden. Über den Ausschluß entscheidet der Vorstand. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Ausschluß wird mit der Beschlußfassung sofort wirksam. Er ist dem Mitglied unter Angabe des Grundes unverzüglich bekannt zu machen. Die Bekanntgabe erfolgt durch eingeschriebenen Brief.

  1. Mitglieder die ausgeschlossen oder von der Mitgliederliste gestrichen werden haben keinerlei Ansprüche auf Beitragserstattung und Vereinsvermögen.

 

§ 7 Mitgliedsbeiträge

  1. Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge.
  2. Über die Höhe des Beitrages entscheidet die Mitgliederversammlung.
  3. Die Mitgliedsbeiträge werden halbjährlich erhoben.
  4. Der Beitrag wird im Lastschriftverfahren vom Konto des Mitglieds eingezogen.

 

§ 8 Organe des Vereins

 

1.       Organe des Vereins sind

    1. der Vorstand
    2. die Mitgliederversammlung

 

§ 9 Vorstand

 

1.      Der Vorstand (§ 26 BGB) vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich.

Er besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden, dem 1. und 2. Schriftführer, dem 1. und 2. Kassierer und dem Beisitzer.

2.      Jeweils zwei Mitglieder des Vorstandes vertreten gemeinsam den Verein.

3.      Die Mitglieder des Vorstands müssen Vereinsmitglieder sein. Der Vorstand wird durch Beschluß der Jahreshauptversammlung für die Dauer von 2 Jahren bestellt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßigen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt. Die Wiederwahl des Vorstandes ist statthaft.

4.      Das Amt endet mit Ablauf der Bestellung oder mit dem Ausscheiden aus dem Verein.

5.      Vorstandsitzungen finden mindestens einmal vierteljährig an einem, nach Absprache mit dem Vorstand, bestimmten Ort statt. Der 1. Vorsitzende beruft zu diesen Vorstandsitzungen unter Angabe der vorläufigen Tagesordnung mindestens 2 Wochen vorher schriftlich ein. Das Erscheinen ist für alle Vorstandsmitglieder Pflicht.

6.      Bei Ausscheiden eines Vorstandmitgliedes beauftragt der 1. Vorsitzende oder sein Stellvertreter ein Mitglied mit der kommissarischen Wahrnehmung des Amtes. Die Ernennung bedarf der Bestätigung der Mitglieder in der nächsten Mitgliederversammlung.

7.      Der Vorstand kann Mitglieder bevollmächtigen einzelne Rechtsgeschäfte im Namen des Vereins vorzunehmen.

 

§ 10 Abwahl des Vorstandes

 

1.      Der Vorstand kann während einer Amtsperiode mit einer 3/4 Stimmenmehr-heit abgesetzt werden, wenn 50% der Vereinsmitglieder anwesend sind. Der Mißtrauensantrag ist zu begründen.

 

§ 11 Beschränkung der Vertretungsmacht

 

1.      Für Rechtsgeschäfte, die das Vermögen des Vereins im Einzelfall mit mehr als

100 Euro belasten, bedarf der Vorstand der Zustimmung der Mitgliederver-sammlung.

 

§ 12 Berufung der Mitgliederversammlung

 

1.      Die Mitgliederversammlung ist zu berufen,

a.      wenn es das Interesse des Vereins erfordert, jedoch mindestens

b.      jährlich einmal, möglichst in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres zu einer Jahrehauptversammlung

c.      bei Ausscheiden eines Mitgliedes des Vorstandes binnen drei Monaten und

d.      wenn mindestens 30% der Mitglieder dies schriftlich unter Nennung der Gründe für die Einberufung verlangen.

 

§ 13 Form der Berufung

 

            Zur Mitgliederversammlung ist vom Vorstand schriftlich unter Angabe der

Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen einzuladen.

 

§ 14 Leitung der Mitgliederversammlung

 

1.      Die Leitung der Mitgliederversammlung übernimmt der 1. Vorsitzende.

2.      In Ausnahmefällen der 2. Vorsitzende bzw. der 1. oder 2. Schriftführer.

3.      Der Ausnahmefall besteht wenn: der 1. Vorsitzende aus dringlichen Gründen verhindert ist.

 

§ 15 Beschlußfähigkeit, Beschlußfassung

 

1.      Beschlußfähig ist der Vorstand bei Anwesenheit von 5 Vorstandsmitgliedern.

2.      Angelegenheiten werden, soweit sie nicht vom Vorstand zu besorgen sind, durch Beschlussfassung jeder ordentlich einberufene Mitgliederversammlung, unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder, geordnet.

3.      Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag ist geheim abzustimmen.

4.      Bei Beschlußfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen. (Enthaltungen und Nein-Stimmen werden nicht addiert oder auch anders, wenn gewünscht)

5.      Zu einem Beschluß, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder erforderlich. Hierzu müssen 50% aller Mitglieder anwesend sein.

 

§ 16 Beurkundung von Beschlüssen

 

1.      Über die in der Versammlungen gefaßten Beschlüsse ist vom 1. bzw. 2. Schriftführer eine Protokoll anzufertigen.

2.      Das Protokoll ist vom Schriftführer und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterschreiben.

3.      Jedes Mitglied ist berechtigt, die Protokolle einzusehen.

 

§ 17 Kassenprüfung

 

1.      Die Jahreshauptversammlung wählt jährlich zwei Kassenprüfer, die dem Vorstand nicht angehören dürfen. Sie haben die Pflicht, zwischen Januar und der Jahreshauptversammlung eines jeden Jahres die Kasse des Vereins des abgelaufene Geschäftsjahr zu prüfen und in der Jahreshauptversammlung darüber zu berichten. Außerdem haben die Kassenprüfer das Recht, jederzeit Einblick in die Kassenführung zu nehmen.

2.      Der Vorstand hat über alle Einnahmen und Ausgaben Buch zu führen. Er hat ferner Aufschreibungen über das Vermögen des Vereines zu führen und die Unterlagen zu verwahren, die der Kassenführung und der Verwaltung des Vereines dienen.

 

§ 18 Auflösung des Vereins

 

1.      Der Verein kann durch Beschluß der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Hierzu ist eine ¾ Mehrheit der erschienenen Mitglieder notwendig.

2.      Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand oder durch die Mitgliederversam-mlung  bestellte Liquidatoren.

3.      Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vereinsvermögen ausschließlich den Hinterbliebenen von Vereins-mitglieder zu Gute. Ist dies nicht gegeben fällt das Vereinsvermögen allgemeinnützigen Zwecke zu.

 

Änderungen der Satzung

 

Aufgestellt am 26.12.2001